Monatsspruch Januar 2018
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Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Hern, deinem Gott geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du und dein Sohn und deine Tochter und dein Sklave und deine Sklavin und dein Rind und dein Esel und dein ganzes Vieh und dein Fremder in deinen Toren.  
5.Mose5, 14

Liebe Gemeinde!

Der Januar startet mit dem Monatsspruch mit dem deutlichen Hinweis auf den Ruhetag des HERRN, dem Sabbat. In 5. Mose 5 begründet Gott gegenüber Israel das Sabbat-Gebot mit der Befreiung aus der Knechtschaft in Ägypten. An anderer Stelle begründet Gott den Ruhetag damit, dass ER selbst nach der Schöpfung am siebten Tag ruhte und den Ruhetag heiligte. Für Israel ist der Sabbat bis heute ein wesentliches Merkmal der Identität, des Selbstverständnisses, Jude zu sein.

Bereits Kaiser Konstantin hat bei der Annahme des christlichen Glaubens das Gebot für den Ruhetag übernommen und auf den Sonntag gelegt. Später wurde der Sonntag als Ruhetag von Kaisern und Königen bestätigt. - „Der Sonntag ist der Tag der Arbeitsruhe und der seelischen Erholung.“ So sagt uns das Grundgesetz. Ausnahmen bestätigen dies. So ist es verständlich, dass im Öffentlichen Dienst, im Gesundheitswesen und der Diakonie, wie auch in der Tierpflege usw. Sonntagsdienste notwendig sind.

Bemühungen seitens der Wirtschaft und des Handels, den Schutz des Sonntages zu lockern, um Produktion und Umsatz zu steigern, wurden durch Aktionen wir „Ohne Sonntage gibt es nur noch Werktage“ (Evang. Kirche) und andere Bemühungen bisher in Grenzen gehalten. Wie lange dies noch möglich ist, bleibt offen. Mehr und mehr bröckelt die allgemeine Sonntagsruhe.

Als Christen stehen wir nicht unter der gesetzlichen Verpflichtung, wie es bei Israel bis heute der Fall ist. Wir können dankbar sein, dass wir den Sonntag als Ruhetag haben. Jesus Christus sagte, dass „der Ruhetag um des Menschen willen gemacht ist“ (Markus 2,27). Gott weiß, wie gut uns dieser Tag tut; ein Tag, an dem wir Gottes Wort hören, Gemeinschaft erleben können und Ruhe und Erholung genießen. Bis heute liegt ein besonderer Segen Gottes auf dem Ruhetag für uns bereit.

Mit herzlichen Grüßen, Heinz Vitzthum

AGW2017

Bildnachweis: Balintseby/Freepik.com

08. bis 14. Januar 2017 Allianzgebetswoche in verschiedenen Gemeinden in Greifswald

weitere Informationen

Die Jahreslosung 2017 lautet:
„Gott spricht: Ich schenke euch eine neues Herz und lege einen neuen Geist in euch “ (Hesekiel 36,26).

Die Zusage, dass Gott ein neues Herz schenkt, erinnerte mich daran, dass am 3. Dezember 1967 zum ersten Mal dem Herzspezialisten Christiaan Barnard in Kapstadt eine Herztransplantation am Menschen gelang. Als Zehnjähriger hat mich dies damals ziemlich beeindruckt. 50 Jahre später sind Transplantationen verschiedener Organe keine Seltenheit mehr. - Die Jahreslosung verspricht ein neues Herz.

Das Herz ist wohl das meist erwähnte innere Organ des Menschen in der Bibel. Damit ist nur ganz selten das Organ in unserem Brustkorb gemeint, sondern das Verständnis der Bibel ist hier viel weiter gefasst. „Herz“ bedeutet: Das Wesen, den Kern der menschlichen Person, das seelisch-geistige Zentrum des Lebens und der Sitz der geistlichen Entscheidungen über das Verhältnis zu Gott, über Glauben und Unglauben. So nach Lexikon zur Bibel, Rienecker/Maier, S. 698.

Wenn Gott uns ein neues Herz und einen neuen Geist verheißt, dann stellt er uns damit tiefgreifende Veränderungen in Aussicht: Neues Denken, neues Ansinnen, neue Ausrichtung, und damit auch neues Verhalten – ein neues Leben. Diese wunderbaren Veränderungen erwarte ich auch in und durch die Gemeinschaftsarbeit, die wir im Auftrag Jesu Christi durchführen.

Zu unseren Gottesdiensten am Sonntag bieten wir an den meisten Orten ein besonderes Kinderprogramm an. Außerdem werden regelmäßig Bibelgesprächskreise, Hauskreise und EC-Jugendstunden, besondere Gottesdienste sowie besondere Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche angeboten. Zu unseren Veranstaltungen ist jeder herzlich willkommen.

In unseren Freizeitheimen auf Rügen können Sie in einer christlich geprägten Gemeinschaft einkehren und für Leib und Seele neue Kräfte tanken.
Schauen Sie doch 'mal rein und in unseren Flyer! Wir freuen uns auf Sie.


Herzlicher Gruß
Ihr
 Heinz Vitzthum

Inspektor

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So. 08. Januar 2017     

Christus allein - der einzige Weg

10:30 Uhr Gottesdienst zur Eröffnung der Allianzgebetswoche, St. Jacobi ☺

Johannes 14,6

Mo. 09. Januar 2017  

Die Bibel allein - unsere Grundlage

19:30 Uhr Allianzgebet, FEG Marienstr. E-Werk

Lukas 24,45-48

Di. 10. Januar 2017  

Die Gnade allein - unsere Chance

Allianzgebet, SELK Pestalozzistr.

Römer 3,21-24

Mi. 11. Januar 2017  

Der Glaube allein - unsere Antwort auf Gottes Angebot

19:00 Uhr Allianzgebet, Johannes Kirche

Römer 3,27-28

Do. 12. Januar 2017  

Der Glaube allein - Gottes Einladung an die Welt

19:30 Uhr Allianzgebet, EFG Brüggstraße

Johannes 7, 37-39a

Fr. 13. Januar 2017   15:30 Uhr Allianzgebet, Gebetsspaziergang: ab Katholischer Kirche St. Joseph
Sa. 14. Januar 2017  

Die Bibel allein - Gottes Stimme für die Welt

15:00 Uhr Allianzgebet, LKG Baustraße

Lukas 8, 4-8

 Weitere InformationenBegleitheft herunterladen

Vor einem grauen Haupt sollst du aufstehen und die Alten ehren und sollst dich fürchten vor deinem Gott, ich bin der HERR.

Monatsspruch März 2017 – 3. Mose 19,32

Liebe Gemeinde,

bei diesem Bibelwort kam mir mein verstorbener Freund „Charly“ in den Sinn. Nicht nur, weil er eine silbergraue Haarpracht trug, sondern weil er mit mir überlegt hatte, in der Gemeinde einen Kurs eines „christlichen Knigge“ anzubieten. Manch raue Umgangsformen unter den Christen dann und wann störten ihn sehr, ja sie verletzten ihn. Im Monatsspruch März bekommen wir Nachhilfe in Sachen „respektvollen Umgang, Achtung und Benehmen“. Denn wenn wir damit beginnen, „einem grauen Haupt“, also Senioren mit Achtung zu begegnen, wird sich auch auf die Umgangsformen unter uns positiv auswirken, und damit auch auf das Klima unter uns. Wieso? Weil damit ein Denkprozess einsetzt und zugleich ein Bewusstsein von Würde. Hier setze ich auf das Prinzip, wer an einer Stelle neu ansetzt und bewusst lebt, startet innerlich einen Veränderungsprozess, der sich auch auf andere Bereiche auswirken will.

Dass dies mehr als nur Moral ist, wird darin deutlich, dass sich in 3. Mose 19 Gott selbst als Grund für dieses respektvolle Verhalten nennt. Es geht hier nicht nur um Achtung vor unseren 

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Mitmenschen, sondern es geht grundsätzlich um Ehrfurcht vor unserem Gott, vor dem HERRN! Wie wollen wir denn Gott ehren, den wir nicht sehen, wenn wir unsere Mitmenschen nicht achten würden, die wir sehen?

Ich wünsche uns zu unser aller Wohlergehen Ehrfurcht vor Gott und Respekt voreinander!

Heinz Vitzthum