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Geistlichen Impuls lesen ... | Jahreslosung 2017

 

Meine Seele wartet auf den HERRN, mehr als die Wächter auf den Morgen.
Monatsspruch Dezember – Psalm 130,6

Liebe Gemeinde,
in meiner früheren Tätigkeit im Krankenhaus und beim Roten Kreuz hatte ich Nachtdienste; „Nachtwachen“. So weiß ich, wie sehr Wächter auf den Morgen warten.

In Psalm 130 sehnt sich ein Mensch aus dem Abgrund seiner Sünde nach Vergebung, nach Gnade, nach Erlösung. „Aus der Tiefe rufe ich, HERR, zu dir.“ (V. 1) Der Beter harrt auf den HERRN und hofft auf sein Wort. „Meine Seele wartet auf den HERRN!“ Der Beter wartet nicht auf bessere Zeiten oder auf dies und das. Er hat erkannt, dass allein der HERR ihn aus dieser Tiefe führen kann. So wartet er, ja so harrt er aus.

Jener Beter blickt noch voraus, denn er sagt: „…er wird Israel erlösen aus allen seinen Sünden.“ - Wir blicken darauf zurück, denn Gott sandte seinen Sohn in diese Welt. Bald feiern wir seine Geburt. Jesus Christus ist unser Erlöser, der uns aus den Tiefen unseres Verderbens herausgeholt hat. - D. Martin Luther hat 1524 gedichtet: „Darum auf Gott will hoffen ich, auf mein Verdienst nicht bauen. Auf ihn mein Herz soll lassen sich und seiner Güte trauen, die mir zusagt sein wertes Wort. Das ist mein Trost und treuer Hort; des will ich allzeit harren.“ (Dritte Strophe von „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“.)

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Warten wir auch so intensiv? Warten wir so sehr, wie der Wächter auf den Morgen? - Wir leben im Advent: Wir warten auf die Wiederkunft unseres Retters, damit wir ihn sehen, wie ER ist und wir ewig bei IHM sind. Warten lohnt sich.

Ich wünsche uns allen gesegnete, frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!
Heinz Vitzthum

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EC-Volleyball - Offene Volleyballgruppe

Jeden Freitag 19:00 Uhr (außer in den Schulferien)

Sporthalle Geschwister-Scholl-Straße

Kontakt: Ramon + Gerit Gebauer (PN bei Facebook)

Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.

Monatsspruch November - 2. Petrus 1, 19

Liebe Gemeinde,
das prophetische Wort ist die Gesamtheit dessen, was Gott uns Menschen in der Bibel offenbart hat. Das prophetische Wort dient zur Erkenntnis, ist somit aufbauend und tröstend, aber auch ermahnend. Gott, der Schöpfer, der Erlöser und Vollender offenbart den Menschen auf diese Weise sein Wesen, seine Absicht und seinen Willen, sowie zukünftiges Geschehen.

Die Botschaft der Wiederkunft Christi steht in 2. Petrus 1 im Vordergrund. Petrus kündigt prophetisch „den Tag" an. Der Herr Jesus ist der glänzende „Morgenstern“ (wörtl.: Phosphoros =„Lichtträger“). Petrus spricht von dem Aufgehen des Morgensterns in den Herzen der Gläubigen, wenn Jesus als die Sonne der Gerechtigkeit erscheinen und die vollen Segnungen auf der Erde einführen wird.

Es gibt in der Nacht einen Punkt, an dem die Dunkelheit am tiefsten ist. So mag es auch in unserem Leben Tiefpunkte geben, in denen wir im Finstern tappen. Jochen Klepper hat den Gedanken daran, dass der Leidende selbst an diesem Punkt nicht verlassen ist, in seinem wunderbaren Lied Die Nacht ist vorgedrungen zum Ausdruck gebracht:

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Auch wer zur Nacht geweinet, der stimme froh mit ein, der Morgenstern bescheinet auch deine Angst und Pein.

Diese Erfahrung mit Jesus Christus wünsche ich uns allen.

Seid herzlich gegrüßt, H. Vitzthum